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19. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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SV Falkensee-Finkenkrug II - SV Empor Schenkenberg 2:1

SV Falkensee-Finkenkrug II: Herbert Budick, Ronny Hansen, Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn, Andreas Kamradt, Daniel Schultz, Robin Ludwig, Dennis Böttcher (75. Anton Kress, 78. Marcel Kaatz), Philipp-Morris Güttner, Stefan Romeis (89. Roland Voigt), Fabian Fritsch
SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer (58. Maik Schellhase), Michael Pietzsch, Daniel Zietz, Pascal Schuder, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Robert Behn, Jan Kaiser, Jano Mebes, Ike Wittke
Tore: 0:1 Christian Pietzsch (45.); 1:1 Fabian Fritsch (Foulelfmeter, 56.); 2:1 Sebastian Eichhorn (79.)
Schiedsrichter: Sebastian Werner (Rheinsberg)
Gelbe Karte: Sebastian Eichhorn (5., gesperrt), Robin Ludwig (4.) / Tino Lindauer
Vergebener Elfmeter: - / Ike Wittke (Foulelfmeter, 45., gehalten von Herbert Budick)
Besondere Vorkommnisse: Anton Kress (SV Falkensee-Finkenkrug II) scheidet kurz nach seiner Einwechslung (75.) mit Nasenbeinbruch aus (78.).

Auf der Sinuskurve nach oben/FF II siegt 2:1 gegen Schenkenberg / Sebastian Eichhorn mit Siegtreffer
Die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug spielt weiterhin so konstant wie eine Sinuskurve. Mit einem 2:1 (0:1)-Erfolg am Sonnabend über den SV Empor Schenkenberg zeigte diese aber wieder nach oben. Somit folgte aus den letzten acht Partien einer Auswärtsniederlage erneut ein Heimspielsieg. Über einen längeren Zeitraum betrachtet war es für das FF II-Team bereits der sechste in „Heimdreier“ in Folge.Einfach gestaltete sich diese Aufgabe nicht, da die Falkenseer in der Anfangsphase ihre guten Möglichkeiten nicht verwerteten. So scheiterten Morris Güttner (3., 12.), Robin Ludwig (6.) sowie Stefan Romeis (9.) entweder an der Präzision beim Torabschluss oder am gut aufgelegten Empor-Keeper Steffen Sgraja.Da die Hausherren im Anschluss das Anfangstempo drosselten fanden die Gäste vorerst besser in die Partie. Dennoch fiel die 1:0-Führung der Schenkenberger überraschend. So überraschend wie der Pfiff vom insgesamt souveränen Schiedsrichter Sebastian Werner (Rheinsberg) wegen eines keinesfalls absichtlichen Handspiels von FF II-Verteidiger Sebastian Eichhorn.Zunächst konnte der Falkenseer Torwart Hubert Budick den Elfmeter von Ike Wittke mit einer feinen Parade noch an den Querbalken lenken. Auch den ersten Nachschuss brachte der Schütze nicht an ihm vorbei. Erst im dritten Versuch bugsierte der Schenkenberger Christian Pietzsch den Ball zum 1:0-Pausenstand über die Linie (45.).Nach dem Wechsel kam FF II durch einen klareren Strafstoß zum Ausgleich. Fabian Fritsch verwandelte diesen platziert ins untere rechte Eck (56.) und gab damit seinem Team neuen Schwung. Vergaben noch Fritsch (67.) und zweimal der auftauende Romeis (72., 76.) ihre Möglichkeiten, so war Elfmeterverursacher Eichhorn konsequenter. Nach einer Ecke von Fritsch und feiner Hackenablage von Romeis zog Eichhorn trocken per Direktabnahme aus Mittelstürmerposition zum letztlichen 2:1-Siegtreffer ab (79.).Leider konnte Anton Kress diese Freude nicht teilen. Kurz zuvor eingewechselt musste der FF II-Akteur nur drei Minuten später mit einem Nasenbeinbruch nach einem Kopfballduell schon wieder den Platz verlassen.Durch die wichtigen drei Punkte konnten sich die auf Platz neun gekletterten Falkenseer mit nunmehr fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz etwas Luft nach unten verschaffen. Und sollte am kommenden Sonnabend gegen die auf jenem ersten Abstiegsrang liegenden Gülitzer der Sinuskurveneffekt durchbrochen werden können und der siebente Heim-Streich in Serie gelingen, ist wohl auch das sichere Mittelfeld erreicht.
Christian Wulff

Stark ersatzgeschwächt ging es heute nach Falkensee-Finkenkrug. Auch die fehlende Spielpraxis sah man auf dem Platz deutlich. Obwohl wir in der 43. Minute mit 0:1 nach einem Elfmeter, bei dem Christian Pietsch den Abpraller verwandeln konnte, in Führung gingen konnten wir diese nicht halten. In der 55. Minute der erste Gegentreffer durch einen Elfmeter und in der 78. Minute der zweite nach einer Ecke. Spielerisch war der Gegner gerade in der zweiten Hälfte überlegen. Unser Spiel hat noch Defizite die wir aber in naher Zukunft ausmärzen werden und wenn alle Spieler wieder voll einsatzfähig sind werden auch Siege eingefahren.

Löwenberger SV - TSV Chemie Premnitz 0:2

Löwenberger SV: Bastian Peschel
TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Marian Krause, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde, Robert Steinhoff, Robert Rades, Guido Block, Björn Stuhlmacher (70. Lars Posorski), Michelle Schröder, Sebastian Kremp
Tore: 0:1 Marian Krause (9. / Konstantin Gäde); 0:2 Sebastian Kremp (90.)
Schiedsrichter: Alexander Graf (Wandlitz)

Arbeitssieg in Löwenberg !
In der Landesklasse West musste der TSV Chemie Premnitz in Löwenberg antreten. Auf schwer zu bespielenden Platz , musste der TSV erneut auf wichtige Kräfte verzichten. Schönfeldt, Eichler, Weser, Freidank, Buddeweg und Neudorf fehlten den Premnitzern. Trotzdem bestimmte Premnitz die 1. Halbzeit fast nach Belieben. Die frühe Führung durch Krause in der 9. min. per Kopf nach Flanke von Gäde kam den Premnitzern da natürlich entgegen. Deutlich wurde aber auch das die Premnitzer Offensivabteilung nicht ihren besten Tag hatte. Es wurden einfach zu wenig Möglichkeiten erspielt und wenn man sich doch einmal in Szene setzen konnte, kam der letzte Pass nicht an. So in der 28. min. als Kremp sich hätte einen Mitspieler vor dem verwaisten Löwenberger Gehäuse aussuchen können, den Ball aber nicht ankam. Kurz zuvor reagierte Peschel im Tor der Löwenberger großartig bei einem Kopfball von Rades.In der zweiten Halbzeit verfiel der TSV dann wieder in Lethargie. Anstatt den Gegner weiter zu Beschäftigen und gezielt das 2 Tor anzustreben, ließ man den Löwenberg ins Spiel kommen. Auf Premnitzer Seite begann mit zunehmender Spielzeit das große Zittern. Da aber die Hintermannschaft der Gäste an diesem Samstag sehr gut aufgelegt war, kamen die Gastgeber nur zu einen nennenswerten Möglichkeit die Torwart Rotter trotz tief stehender Sonne vereitelte. Hinzu kam das den Löwenbergern Spielern immer wieder die Nerven durch gingen. So spielten sich auf dem Spielfeld eine Reihe von häßlichen Szenen ab. Unter Strich war Löwenberg mit nur einem Platzverweis noch sehr gut bedient. Kompliment auch an den jungen Schiedsrichter der die Tumult artigen Szenen sehr gut einzuschätzen wusste und die Lage schnell wieder im Griff hatte. Die Schlußphase ging dann wieder an die Gäste. Nach dem Gäde mit einem Schuß an der Lattenunterkante scheiterte, machte es Kremp in der 90. min. besser. Mit zwei kurzen Haken versetzte er im Strafraum seine Gegenspieler um dann überlegt ins lange Eck einzuschießen.Unterm Strich war es ein verdienter Premnitzer Sieg. Trainer Rotter nach der Partie" Man hat heute gesehen das man von keinem Gegner was Geschenk bekommt . Am Ende zählt allein der Sieg." Am kommenden Samstag empfängt der TSV den SV Fehrbellin, Anstoß ist um 15.00 Uhr.
Peter Kaiser


SV 90 Fehrbellin (N) - SSV Einheit Perleberg (9.) 2:1 (0:1)

Tore: 0:1 Patrick Mostaller (1.); 1:1 (48.); 2:1 (78.)
Schiedsrichter: Felix Peisler (Brandenburg)

Beim Bestreben, sich einen Platz im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu erarbeiten, erlebten die Landesklasse-Kicker des SSV Einheit Perleberg einen unerwarteten Rückschlag und zogen beim Tabellenletzten SV 90 Fehrbellin mit 1:2 den Kürzeren. Damit ging Einheit gegen den Aufsteiger auch im Rückspiel leer aus. Zunächst sah es für die Perleberger gar nicht schlecht aus. Die Mannschaft war nach den bislang siegreichen Spielen der Frühjahrsrunde gut motiviert in die Rhinstadt gefahren und ging auch in Führung. Nach Chancenanteilen hätte sie diese auch bis zum Abpfiff ausbauen, zumindest aber halten können. Doch die Tugend der Fehrbelliner, immer bis zum Schluss um Tore und Punkte zu kämpfen, wurde mit zwei Treffern belohnt.Die Partie war gerade angepfiffen worden, da schoss William Richert schon auf das Fehrbelliner Tor. Der Keeper ließ den Ball abklatschen und Patrick Mostaller nutzte seine Chance zum Führungstreffer. Bauersfeld hätte kurz darauf per Kopfball erhöhen können, doch Fehrbellins Keeper hielt den Ball auf der Linie. Die Fehrbelliner hatten ihre erste Einschussmöglichkeit in der 25. Minute nach einer Ecke. Danach waren wieder die Perleberger am Zug. Doch weder Mostaller, aus dem Spiel heraus (30.), noch Christian Becken, mit einem Freistoß (33.), konnten Fehrbellins glänzend reagierenden Keeper überwinden. Auch die letzte Torchance vor der Pau- se blieb ungenutzt. Becken hämmerte seinen Freistoß an die Latte (42.). Drei Minuten nach Wiederanpfiff der Partie führte ein Fehrbelliner Freistoß zum 1:1. 20 Minuten später hätte Becken Einheit erneut in Front schießen können, doch er traf aus zwei Metern nicht ins leere Tor. Einheit, nun klar am Drücker, hatte den nächsten Riesen. Mostaller stand dem Fehrbelliner Keeper allein gegenüber, der Schlussmann reagierte in großer Manier (70.). Acht Minuten später fiel der spielentscheidende Treffer aus dem Nichts heraus für die Gastgeber. Einheit bäumte sich auf, doch es reichte nicht für ein Remis. (uli)


SG Eintracht Friesack - FSV Germendorf 3:2 (1:0)

SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Sven Nolle, Felix Wohlgethan (75. Martin Gutsche), Roberto Meinecke (75. Dennis Bernhardt), Sebastian Holtkamp, Christof Müller, Nils Thiemann (61. Matthias Müller), Stefan Heckert, Maximilian Scheibner, Sven Budig, Matthias Meinecke
FSV Germendorf: Kevin Jänecke, Marco Bonk, Timmy Kleinschmidt (63. Steven Rohrlack), Denny Rieger, Andre Neuikirch, Manuel Weisbrich, Thomas Stanke, Michael Marusch, Tobias Held, Maik Dittmar, Eric Willkommen
Tore: 1:0 Roberto Meinecke (Foulelfmeter, 13.); 1:1 Andre Neuikirch (Foulelfmeter, 67.); 1:2 Christian Schwarz (78.); 2:2 Martin Gutsche (82.); 3:2 Sven Nolle (88.)
Schiedsrichter: Tobias Starost (Plattenburg)
Zuschauer: 72
Gelbe Karte: Sebastian Holtkamp (3.) / Denny Rieger, Andre Neuikirch, Manuel Weisbrich (2.), Thomas Stanke (2.), Maik Dittmar (2.)
Rote Karte: - / Kevin Jänecke (Nach Spielschluß)

Eintracht weiter siegreich
Pünktlich zur Prunksitzung des Friesacker Karnevalclubs feierten am Samstag die Fußballer der Eintracht nach dem Spiel gegen den FSV Germendorf den 3. Sieg in Folge. Mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg gegen den Aufsteiger aus dem Oberhavelkreis bleiben die Fliederstädter auch nach dem 19. Spieltag in der Spitzengruppe der Landesklasse West vertreten und im Jahre 2011 weiter unbesiegt.Wie vom Trainergespann vorhergesagt, war es gegen den Neuling das erwartet schwere Spiel, zumal die Eintracht auch diesmal nicht den besten Tag erwischte. Wie schon im Hinspiel, als es ein 2:2-Unentschieden gab, zeigten die Gäste durchaus spielerisches Format und Landesklassentauglichkeit. Sie spielten gut mit, konnten die Partie offen gestalten, entwickelten jedoch in Strafraumnähe zuwenig Durchschlagskraft. So waren für die Germendorfer im ersten Durchgang zwar einige Halb- aber keine klaren Torchancen zu verzeichnen. Da die Eintracht auch nicht so richtig ins Spiel fand gab es für die Zuschauer nur ganz wenige Torraumszenen zu sehen. Einzig Toptorjäger Matthias Meinecke sorgte in der Gästeabwehr hin und wieder für Wirbel fand aber kaum Unterstützung bei seinen Nebenleuten. In der 12. Spielminute jedoch konnte sich der Spielführer der Eintracht entscheiden durchsetzen und wurde im Strafraum vom Germendorfer Keeper von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte sein Bruder Roberto sicher zur Friesacker 1:0-Halbzeitührung, die beinahe sogar noch höher ausgefallen wäre. Denn Nils Thiemann wurde in der 38. Spielminute mustergültig von Matthias Meinecke bedient, scheiterte allerdings mit seinem Kopfball und seinem Nachschuss am glänzend reagierenden Kevin Janecke im Gästetor.
Trainer Marc Flohr war vom Auftritt seiner Mannen im 1. Durchgang wenig angetan. Entsprechend deutlich fiel auch seine Halbzeitansprache aus.Zwar agierte die Eintracht auch in den zweiten 45 Minuten reichlich fehlerbehaftet, dafür aber deutlich engagierter und mit mehr Laufbereitschaft. Zwangsläufig ergaben sich gute Möglichkeiten, die aber anfangs nicht zum gewünschten Erfolg führten. Erst landete ein Schuss von Matthias Meinecke in der 49. Spielminute an die Latte, dann setzte vier Minuten später Nils Thiemann einen Kopfball ebenfalls an das Queraluminium. In der 62. Spielminute war es dann wieder Matthias Meinecke, der nach starkem Einsatz von Felix Wohlgethan, frei vor dem Gästetor auftauchte aber unbedrängt am Germendorfer Keeper scheiterte. Dass sich die mangelnde Chancenverwertung eventuell rächen könnte, deutete sich bereits in der 58. Spielminute an, als ein Schuss von Eric Willkommen diesmal an die Latte des Eintrachttores krachte. Keeper Stefan Tomas wäre hier wohl ohne Chance gewesen. Zehn Minuten später erzielten die Gäste dann tatsächlich den Ausgleich. Nach Foulspiel im Eintrachtstrafraum verwandelte André Neukirch souverän vom Elfmeterpunkt. Weitere zehn Minuten später lag die Eintracht dann sogar mit einem Tor hinten. Thomas Stanke nahm einen zu kurz abgewehrten Ball volley und verwandelte sehenswert von der Strafraumgrenze zur 1:2-Gästeführung. Die Eintracht zeigte sich nur kurz geschockt und antwortete mit wütenden Angriffen. Bereits in der 82. Spielminute stand der kurz zuvor eingewechselte Martin Gutsche goldrichtig und erzielte den so wichtigen 2:2-Ausgleich. Die Eintracht spielte nun weiter auf Sieg und wurde zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit belohnt. Wieder war es Matthias Meinecke, der, nach Zuspiel von Dennis Bernhardt, im Strafraum von zwei Gegenspielern nicht gestellt werden konnte und im richtigen Moment auf Sven Nolle ablegte. Dieser behielt die Ruhe und netzte zum 3:2-Siegtreffer ein. (mh)


SV Eiche 05 Weisen - FK Hansa Wittstock 0:1 (0:0)

SV Eiche 05 Weisen: Ahlemann, Arich (46. Kardel), Hoppe, Seidowski, Muhß, Dieckhoff (60. Jendretzke), Klaas, Kühn, Schneider, Waltinger (65. Kutowoj), Hoffmann
FK Hansa Wittstock: Apitz, Schmidt, Strothenk, Drott, Bennarndt, Bauch, Meier, Reschke (34. Paschtschenko), Bauch, Braun, Holtmann (60. Labenstein), Wolter (46. Frenz)
Tore: 0:1 Jochen Meier (86.)
Schiedsrichter: Sebastian Groth (Grabow)

Auch am 19. Spieltag der Fußball-Landesklasse West konnte sich die Elf von Eiche 05 Weisen dem Abstiegsstrudel nicht entziehen. Sie unterlag dem FK Hansa Wittstock auf heimischem Geläuf mit 0:1. Dabei lief es sehr lange für die Eichen gar nicht so schlecht. Die ersten Minuten begannen für sie verheißungsvoll. Die Weisener setzten sich in der Wittstocker Hälfte fest, torgefährliche Situationen erarbeiteten sie sich aber nicht. Nach zehn Minuten wendete sich das Blatt. Nach einem Freistoß kam der Wittstocker Wolter frei vor Eiche-Torwart Ahlemann per Kopf zum Zug. Der Ball ging jedoch übers Tor. Danach kamen die Wittstocker stärker auf. Besonders gefährlich waren ihre Freistöße. In der 19. Minute wehrte Ahlemann eine solchen ab. Strothenk nutzte den Nachschuss, doch Arich stand goldrichtig und klärte vor dem Tor. Die Weisener konnten sich im weiteren Verlauf nicht aus der eigenen Hälfte befreien. In der 26. Minute setzte sich dann Hansas Wolter auf der linken Seite durch, zog aber am Eiche-Tor vorbei. Auch Meier und Braun blieben danach erfolglos. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es dann nochmals Aufregung im Fünfmeterraum der Eichen. Nach einem Einwurf hatte sich Braun über links durchgesetzt und den Ball gefährlich vors Tor gebracht. Doch Muhs klärte in letzter Sekunde den Schuss von Meier. Mit dem Wiederanpfiff setzte Hansa nach und kam schon in der 46. Minute zur ersten Torchance. Nur fünf Minuten später kamen dann auch die Eichen zum Zuge. Hoppe setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball in den Strafraum, fand jedoch keinen Abnehmer. Dann erkämpfte sich Hoffmann den Ball, scheiterte aber am letzten Mann der Wittstocker (52.). Im Gegenzug zog Bauch den Ball weit übers Wittstocker Tor. Weisen kam danach etwas besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Torchancen. Die Gäste blieben jedoch gefährlich und so tauchte plötzlich ein Wittstocker frei vor dem Eiche-Tor auf (69.). Er traf jedoch den Ball nicht richtig und das Spielgerät segelte übers Gehäuse. Das 0:0 hielt auch die nächsten 15 Minuten. Doch dann folgte der Schock für die Eichen. Nach einem Einwurf wurde Meier im Strafraum bedient. Der schoss gekonnt aus der Drehung und ließ Torwart Ahlemann den Ball aus dem Netz holen (86.). In den letzten Minuten liefen die Eichen immer wieder an und versuchten noch den Ausgleich zu erreichen. Doch alle Bemühungen waren vergebens.
Mike Zernikow


SV Kloster Lehnin (8.) - Pritzwalker FHV 03 (4.) 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Luis Fernando de Moraes (9.); 0:2 Robert Vogt (68.)
Schiedsrichter: Dirk Bigesse (Potsdam)

„Dass wir Fußball spielen können wissen wir. Jetzt wissen wir aber auch, dass wir Fußball kämpfen können“, so Pritzwalks Landesklasse-Trainer Jan Kistenmacher nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg seiner Kicker beim SV Kloster Lehnin.Auf schwer bespielbarem Boden sah Kistenmacher den bis dato zu Hause ungeschlagenen Gastgeber in der Favoritenrolle. „Unsere Auswärtsbilanz war ausgeglichen“, so der Coach, der diesen Zustand aber ändern wollte. Als Ronny Wölfel in der neunten Spielminute Luiz Rodriguez in Szene setzte, ließ sich der Brasilianer nicht zweimal bitten und traf in seinem vierten Spiel für den Pritzwalker FHV 03 zum vierten Mal: 1:0. Die Pritzwalker behielten auch in der Folgezeit die Oberhand. Als Kevin Blumenthal von Sebastian Stendel in Szene gesetzt wurde und auf 2:0 erhöhte, pfiff der Schiri „kurioserweise ab“, sagte Kistenmacher. Unbeeindruckt davon drückte der FHV weiterhin sein Spiel durch und sorgte in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Nach einer Eingabe von Silvio Münch schob Robert Vogt den Ball überlegt zum 2:0 (68.) ein.Lobend erwähnte Kistenmacher in einer Partie „in der gekratzt, gebissen und auch wirklich gespuckt wurde“ Schiedsrichter Dirk Bigasse (Potsdam). „Die normale Härte wurde von den Gastgebern des Öfteren überschritten“, haderte Kistenmacher über die Spielweise der Klosterbrüder. Am Ende waren die Prignitzer froh, ohne Verletzungen und mit drei Punkten die Heimreise antreten zu können. Mario Warminski


VfL Nauen (6.) - FSV Veritas Wittenberge/Breese (A) 2:2 (2:0)

VfL Nauen: Rene Oschmann, Kevin Oellermann, Peter Schäfer, René Kalbitz, Martin Kelm, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Jan Schönnebeck, Malte Seegebarth (68. Michael Bol), Ronny Burkhardt, Lars Halt (76. Marvin Zeller)
FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Benjamin Artlich, Jens Bartkowiak, Steffen Stolz, Carlo Czarnofski, Benjamin Kampehl, Christian Münster, Robin Haase (63. Sebastian Gückel), Sebastian Fechner (85. Markus Bolzmann), Jens Barsewitz, Norman Hurlbrink
Tore: 1:0 Lars Halt; 2:0 Ronny Burkhardt; 2:1 Sebastian Fechner (55.); 2:2 Steffen Stolz (90.)
Schiedsrichter: Christian Pieler (Berlin)
Zuschauer: 29
Gelbe Karte: Marvin Zeller (2.) (83.), Peter Schäfer (4.) (89.), Tim Hoffmann (9.) (89.) / Norman Hurlbrink (2.) (54.)
Rote Karte: - / Jens Barsewitz (44.)

Dank einer vor allem in der zweiten Hälfte überzeugenden Leistung erkämpfte sich der FSV Veritas Wittenberge/Breese in der Fußball-Landesklasse West ein 2:2 (0:2)-Unentschieden beim VfL Nauen. Steffen Stolz erzielte für die eine Halbzeit in Unterzahl spielenden Gäste in der 90. Minute den verdienten Ausgleich.In einem temporeichen Spiel von beiden Seiten hinterließen die Gastgeber zunächst den besseren Eindruck. "Bei Nauen kamen die Pässe an, bei uns nicht. Außerdem haben wir Fehler gemacht", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. Den ersten Fehler nutzte Vfl-Angreifer Halt und hob den Ball zum 1:0 über Veritas-Torwart Martin Marx hinweg ins Netz (4.).Auch beim 2:0 sah die Gäste-Abwehr nicht gut aus. Ein Eckball der Nauener flog im Strafraum an allen vorbei und Burkhardt traf (30.). Und es kam für Veritas, das bis dahin nur durch zwei Freistöße für Gefahr vor dem VfL-Tor sorgte, noch schlimmer: Jens Barsewitz stoppte als letzter Mann einen Nauener regelwidrig und sah von Schiedsrichter Christian Pieler (Berlin) die Rote Karte (40.).In Unterzahl und mit 0:2 in Rückstand bewiesen die Wittenberge aber Moral und diktierten jetzt die Partie. "Ein dickes Kompliment von mir an die Mannschaft. Das war eine tolle Energieleistung", lobte Christian Krause seine Schützlinge.Zunächst köpfte Sebastian Fechner eine Eingabe von Carlo Czarnofsky zum 2:1 ein (56.). Und in der 90. Minute wurden die Bemühungen mit dem Ausgleich durch Steffen Stolz nach Vorarbeit von Sebastian Gückel belohnt. Kurz darauf hatten die Gäste sogar die Chance zum Sieg, spielten aber einen Konter nicht richtig zu Ende. (olik)
Wieder einmal haben die Landesklasse-Kicker des VfL Nauen in der Schlussphase noch sicher geglaubte Punkte abgegeben. Gegen Veritas Wittenberge/Breese kam die Elf von Trainer Wladimir Siverin am Sonnabend trotz einer 2:0-Führung zur Pause und fast 60 Minuten in Überzahl nur zu einem 2:2-Unentschieden. Der Ausgleich für die Gäste fiel dabei in der 90. Minute durch Steffen Stolz. Nach Nauener Ansicht hatte es vorher eine Abseitsposition gegeben.„Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn wir hätten vorher schon alles klarmachen müssen“, sagte VfL-Coach Siverin. Nach der 2:0-Führung durch Lars Halt (4.) und Ronny Burkhardt (30.) besaßen die Gastgeber in Hälfte zwei weitere hochkarätige Chancen. Doch Lars Halt scheiterte zweimal allein vor Veritas-Keeper Martin Marx. Kurz vor der Pause sah Gästespieler Jens Barnewitz Rot wegen einer Notbremse an Halt. Obwohl die Aktion aus Gastgebersicht im Strafraum passierte, gab der Schiri nur Freistoß außerhalb des 16-Meter-Raums.Nach dem Wechsel war bei den Nauenern plötzlich der Faden weg. Die Wittenberger kämpften mit einem Mann weniger unermüdlich weiter und schafften nach dem Anschluss von Sebastian Fechner (55.) letztlich noch den Ausgleich. (ae)


SV Rot-Weiß Gülitz - Brandenburger SC Süd 05 II 1:3 (0:1)

SV Rot-Weiß Gülitz: Marian Teske, Dennis Meier, Tony Hoppe, Torben Wiede, Nico Krüger (46. Martin Rogge), Oliver Varchmin, Martin Dolling (78. Stephen Wiede), Patrick Gruel, Andreas Hoppe (46. Marcel Bock), Marvin Guthke, Andy Wolgast
Tore: 0:1 Marko Görisch (34.); 0:2 Stefan Voß (51.); 0:3 (63.); 1:3 Andy Wolgast (Foulelfmeter, 76.)
Schiedsrichter: Sebastian Groth (Grabow)
Zuschauer: 75

Pech und Unvermögen – Gülitz verpasst Big Point im Abstiegskampf
Im Nachholspiel des 19. Spieltags empfing Gülitz am Sonntag die Reserve von Brandenburg Süd.Das Spiel begann entsprechend der aktuellen Situation beider Vereine in der Landesklasse sehr bescheiden und viel Krampf. Die Teams suchten ihr Glück mit langen Bällen, wobei die Gäste dies genauer und präziser umsetzen konnten. Die erste gute Chance hatten aber die Gastgeber. Guthkes Schuss aus spitzem Winkel parierte der Torhüter der Gäste. Auch der nächste Aufreger spielte sich auf Seiten der Gäste ab. Gruel löste sich geschickt, traf mit einer Volleyabnahme jedoch nur die Latte. Diese Aktionen weckten die Gäste noch mehr und in der 34. Minute lag der Ball im Tor von Marian Teske. Nach einer Flanke entwischte Görisch seinem Gegenspieler und nickte per Bogenlampe ein. Die Gülitzer steckten aber nicht auf und kamen durch Wolgast noch zu einer guten Möglichkeit vor der Halbzeit. Doch auch er schaffte es nicht das Spielgerät ins Netz zu befördern. So ging es mit einem knappen 1:0, welches aufgrund der besseren Spielanlage aber in Ordnung ging, in die Kabinen. Nach der Pausenansprache versuchten die Gülitzer weiter Druck auf die Defensive der Gäste aufzubauen. Das gelang aber nur sporadisch. Die Gäste, welche immer wieder gefährlich mit langen Bällen agierten, bekamen in der 51. Minute einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Stefan Voß, der seine Wurzeln in der Prignitz hat, fand das Loch in der Mauer der Gastgeber und traf so zum 2:0 für die Brandenburger. Dieser Treffer schockte die Heimherren deutlich. Die Mannschaft agierte nun total verunsichert und kassierte in der 63. Minute nach einem gut gespielten Konter den dritten Treffer. In der 76. Minute kamen die Gülitzer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. Wolgast wurde dabei im Strafraum gefoult und verwandelte den anschließenden Elfer ohne Probleme zum 1:3. Auch in der Folgezeit ergaben sich noch zwei gute Chancen, welche aber überhastet vergeben wurden. Da auch Marian Teske die weiteren Möglichkeiten der Brandenburger entschärfte, blieb es nach 90 gespielten Minuten beim 3:1-Sieg vom BSC Süd II.Am kommenden Wochenende treten die Gülitzer die schwere Reise nach Nauen an.
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